B2B Leadgenerierung

B2B Leadgenerierung: welche Methode zu deinem Vertrieb passt

B2B Leadgenerierung heißt, aus unbekannten Unternehmen Gesprächspartner zu machen, die sich für dein Angebot interessieren. Dafür gibt es vier grundlegende Wege: Inbound, Outbound, bezahlte Werbung und externe Agenturen. Jeder Weg hat andere Kosten, eine andere Vorlaufzeit und ein anderes Risiko.

Dieser Leitfaden ordnet die Methoden nüchtern ein, vergleicht sie direkt und erklärt, warum wir uns für ein Modell entschieden haben, bei dem du nur pro qualifiziertem Termin zahlst.

Die vier Wege der B2B Leadgenerierung

Inbound

Bei Inbound kommen Interessenten zu dir: über Suchmaschinen, Fachartikel, Newsletter, Webinare oder Empfehlungen. Der Vorteil ist hohe Kaufbereitschaft, weil der Kontakt selbst sucht. Der Nachteil ist die Vorlaufzeit. Bis Inhalte ranken und regelmäßig Anfragen bringen, vergehen oft Monate, und du steuerst kaum, welche Unternehmen sich melden.

Outbound

Bei Outbound gehst du aktiv auf ausgewählte Entscheider zu, typischerweise per E-Mail, LinkedIn oder Telefon. Du bestimmst die Zielgruppe selbst und kannst schnell starten. Dafür braucht es saubere Daten, gute Texte, technische Infrastruktur und einen sorgfältigen Umgang mit den rechtlichen Vorgaben.

Paid Ads

Bezahlte Anzeigen auf LinkedIn, Google oder Meta liefern schnell Sichtbarkeit. Du zahlst aber für Klicks oder Formulare, nicht für Gespräche. Im B2B sind die Klickpreise oft hoch, und viele Formular-Leads sind noch weit von einer Kaufentscheidung entfernt.

Agenturen

Agenturen übernehmen einen oder mehrere dieser Wege für dich. Entscheidend ist das Abrechnungsmodell: Retainer, Bezahlung pro Lead oder Bezahlung pro Termin. Einen Überblick über typische Modelle gibt unser Ratgeber zu Kosten einer Leadgenerierung-Agentur.

Methoden im direkten Vergleich

Die folgende Übersicht ist eine qualitative Einordnung. Konkrete Kosten und Ergebnisse hängen stark von Branche, Angebot und Zielgruppe ab.

MethodeStartzeitSteuerbarkeit der ZielgruppeWofür du zahlstHauptrisiko
Inboundlangsam, oft MonategeringInhalte, Zeit, Toolslange Durststrecke ohne Anfragen
Outbound internmittelhochGehälter, Tools, DatenAufbau von Know-how und Infrastruktur
Paid AdsschnellmittelKlicks und ImpressionenBudget ohne Gespräche
Agentur mit Retainermittelhochmonatliche PauschaleKosten unabhängig vom Ergebnis
Agentur pro Terminmittelhochqualifizierte TermineSetup-Gebühr zu Beginn

Wie sich Inbound und Outbound im Detail unterscheiden und wann eine Kombination sinnvoll ist, beschreibt unser Ratgeber Outbound vs. Inbound.

Outbound im DACH-Markt: Kanäle und rechtlicher Rahmen

Wer Outbound in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreibt, sollte die Kanäle und ihre Grenzen kennen.

  • Cold Email: planbar und skalierbar, braucht eigene Domains, Warm-up und relevante Texte. Mehr dazu bei unserer Cold Email Agentur.
  • LinkedIn: direkter Zugang zu Entscheidern über das eigene Profil. Wie das in deinem Namen läuft, zeigt unsere LinkedIn Outreach Agentur.
  • Telefon: wirksam, aber bei Unternehmen in Deutschland nur mit mindestens mutmaßlicher Einwilligung. Wir telefonieren deshalb nur nach einer positiven Antwort.

Rechtlich ist Kaltakquise nicht pauschal erlaubt. In Deutschland gelten Werbe-E-Mails ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung nach § 7 UWG als unzumutbare Belästigung, auch im B2B. Österreich verlangt nach § 174 TKG 2021 grundsätzlich eine Einwilligung. In der Schweiz zielt Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG auf Massenwerbung ohne Einwilligung. Die DSGVO regelt die Datenverarbeitung, ersetzt diese Einwilligungen aber nicht. Wir reduzieren Risiken durch einzelne relevante Nachrichten, sorgfältige Zielgruppenwahl, Abmeldemöglichkeit, dokumentierte Datenquellen und Sperrliste. Das ist keine Rechtsberatung, Details stehen im Ratgeber Kaltakquise im B2B rechtlich.

Warum wir pro Termin abrechnen

Ein Lead ist ein Kontakt, ein Termin ist ein Gespräch. Wer pro Lead oder pro Monat zahlt, bezahlt Vorstufen, aus denen vielleicht etwas wird. Wir rechnen deshalb dort ab, wo für deinen Vertrieb echter Wert entsteht: beim qualifizierten Termin mit einem Entscheider aus deiner Zielgruppe.

  • Einmalige Setup-Gebühr von 2.800 USD für Infrastruktur, Lead-Listen und Sequenzen
  • Danach 200 USD pro qualifiziertem Termin, kein Retainer
  • No-Shows und Termine außerhalb der vereinbarten Zielgruppe zahlst du nicht

Die vollständigen Konditionen findest du bei unseren Preisen pro Termin, die Argumentation im Detail im Ratgeber Termine statt Leads.

Was in unserem System steckt

Wir bauen seit mehr als drei Jahren Outbound-Systeme, haben über 3.000 Sales-Termine gebucht, mehr als 30.000 Leads generiert und über 40 B2B-Partnerschaften begleitet. Pro Kampagne recherchieren wir 10.000+ Entscheider nach Kaufsignalen, schreiben deutsche Sequenzen für dein Angebot und verschicken ab Tag 7 bis zu 2.500 E-Mails und LinkedIn-Nachrichten pro Woche, in deinem Namen.

Als Orientierung, nicht als Versprechen: 10.000 Entscheider, 2.500 Nachrichten pro Woche, 20 qualifizierte Termine, 4 bis 6 Abschlüsse. Wie das in echten Projekten aussah, zeigen unsere Ergebnisse und der Überblick zu unserer Methode.

Häufige Fragen

Welche Methode der B2B Leadgenerierung ist die beste?

Eine beste Methode gibt es nicht. Inbound lohnt sich langfristig, braucht aber Vorlauf. Paid Ads bringen schnell Sichtbarkeit, aber selten direkt Gespräche. Outbound ist gut steuerbar und schnell startklar, verlangt aber Daten, Infrastruktur und Sorgfalt beim Recht. Viele Unternehmen kombinieren Outbound für planbare Termine mit Inbound für langfristige Nachfrage.

Was kostet B2B Leadgenerierung über eine Agentur?

Das hängt vom Modell ab. Viele Agenturen arbeiten mit monatlichem Retainer, andere rechnen pro Lead ab. Bei uns zahlst du einmalig 2.800 USD für das Setup und danach 200 USD pro qualifiziertem Termin. No-Shows und Termine außerhalb der vereinbarten Zielgruppe werden nicht berechnet, sodass deine Kosten an echte Gespräche gekoppelt sind.

Lohnt sich ein eigenes SDR-Team mehr als eine Agentur?

Ein eigenes Team gibt dir volle Kontrolle, bedeutet aber Recruiting, Einarbeitung, Gehälter, Tools und Datenkosten, bevor der erste Termin entsteht. Eine Agentur bringt Infrastruktur und Erfahrung mit. Welche Variante für dich günstiger ist, hängt von Volumen und Zeithorizont ab. Eine ausführliche Abwägung findest du in unserem Ratgeber zum Thema SDR outsourcen.

Was unterscheidet einen Lead von einem qualifizierten Termin?

Ein Lead ist ein Kontakt, der in irgendeiner Form Interesse gezeigt hat oder in eine Zielgruppe passt. Ein qualifizierter Termin ist ein vereinbartes Gespräch mit einem Entscheider aus deiner Zielgruppe, der ein konkretes Thema mitbringt. Bei uns qualifiziert unser Mitgründer positive Antworten telefonisch, bevor der Termin mit Vorinformationen in deinem Kalender landet.

Nächster Schritt

Wir zeigen dir, wie viele Termine in deinem Markt realistisch sind, mit Zahlen aus vergleichbaren Kampagnen.

Deine Angaben bleiben vertraulich und dienen nur der Vorbereitung deines Gesprächs.

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